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Arab-German „Jour Fixe“ for Young Academics – Workshop: Building an NGO

“Workshop: Building an NGO” on Monday, June 30th 2014 at 7:30pm, DAFG head office, Friedrichstr. 185 (Kontorhaus, House E, 7th Floor, Berlin) We cordially invite you to participate in the workshop "Building an NGO" at the 2nd meeting of the Arab-German "Jour Fixe" for Young Academics organised by the German-Arab Friendship Association (DAFG). Dr. Anja Gebel and Helena Burgrova of 14km e.V. will share their knowledge about how to build an NGO. Both speakers are committed to the non-profit NGO since its early days, having defined its strategy, built up organisational structures, and promoted the construction of an international network to help realise co-operations and equal partnerships between North Africa/the Middle East and Europe. They have also shaped the development of the NGO's main areas of work, such as the International Volunteer Programme that encourages the exchange between Europe and North Africa/the Middle East, and or the monthly Arab Film and Discussion Series. The workshop will give insights in defining an organisation's purpose and structure, project development and event organisation, volunteer recruitment, and PR work. But most importantly, we want to take time to brainstorm, share experiences, and to work on concrete NGO ideas together with the participants of the Jour Fixe. We would be happy to meet you at the event and have you share your thoughts and ideas with us. 14km's work is mainly based on voluntary work and new faces are always welcome! The Jour Fixe is open for English-speaking students of all disciplines and universities. The event will take place in English. It starts at 19:30 and ends with a joint "Iftar" (Muslim fast-breaking dinner after sunset during Ramadan). For registration please send an e-mail to DAFG e.V.: David Kordon Desk Officer Culture, Education and Science E-Mail: david.kordon@dafg.eu Phone: +49 (0)30 2064 94 13 Fax: +49 (0)30 2064 88 89 WorkshopFlyer download and share! Facebook-Group Report about the workshop


Arabischer Film- und Diskussionsabend zu Tunesien, MI 25.06.14

“Voices After Revolution” ("Stimmen nach der Revolution", Dokumentarfilm) am Mittwoch, 25. Juni 2014 um 18:00 Uhr im Zille-Haus, Rathenower Straße 17, Berlin Moabit Wir freuen uns, im Rahmen unserer Arabischen Film- und Diskussionsreihe zum Filmabend zu Tunesien einzuladen. Am 25. Juni zeigen wir den Film „Voices After Revolution“ (Stimmen nach der Revolution) von Gisela Baumgratz, Alex Gangl und Nicolas Rolke (2013; 67 min; Französisch, Englisch, Arabisch, Deutsch - mit deutschen Untertiteln). Im Film schildern  tunesische Aktivistinnen und Aktivisten im Jahr 2012, nach dem Sturz der Diktatur und ersten freien Wahlen, ausführlich Ihre Erfahrungen. Der Prozess der Demokratisierung und die Ziele der Revolution scheinen weiterhin viel Engagement zu benötigen. Deshalb kämpfen sie weiter für Menschen- und Bürgerrechte, bessere wirtschaftliche und soziale Bedingungen und die Trennung von Staat und Religion. Auf den Film folgt ein offenes Podiums- und Publikumsgespräch mit einer Expertin und weiteren Gästen zur Situation in Tunesien 2010-2012 und zu aktuellen Entwicklungen sowie zu den Auswirkungen auf tunesische Migrant/innen in Moabit-Ost und Berlin. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Der Veranstaltungsort ist im Jugendbereich des Zille-Hauses in Berlin Moabit, Rathenower Straße 17. Dieser befindet sich im 1. Obergeschoss und ist über die Außentreppe zu erreichen. Die Lage des Zille-Hauses wird Ihnen hier angezeigt. In regelmäßigen Abständen zeigen wir Filme, die sich mit verschiedenen arabischen Ländern beschäftigen und diskutieren anschließend mit Gästen aus Moabit sowie mit Länderexpert/innen über das Thema des Films und die aktuelle soziale und politische Situation im jeweiligen Land, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen. أمسيةالفيلمالعربي وجلسة حوارحول تونس 25 /ماي/2014، 6:00 مساءً في التزيلي هاوس شارع راتنوفر 17، 10559 موابيت برلين   ستقوم مؤسسة 14كم بعرض الفيلم الوثائقي "أصوات ما بعد الثورة" للمخرجين غيزيلا باومغراتز، وأليكس غانغل، ونيكولاس رولكه (67،2013 دقيقة، اللغة العربية والألمانية والفرنسية والإنجليزية مع ترجمة باللغة الألمانية). في الفيلم، يصف نشطاء تونس بوضوح تجاربهم في عام 2012، بعد سقوط الدكتاتورية وإجراء أول انتخابات حرة. سيعقب الفيلم نقاش مفتوح حول الوضع في تونس في ذلك الوقت من الثورة،فضلا عن تداعيات ذلك على المهاجرين التونسين في موابيت وبرلين. الحضورمجاني، والتبرعاتمرحببها. TunesienFlyer zum runter laden und verteilen! Facebook-Event Xing-Event   Das Projekt wird im Rahmen des Quartiersmanagements Moabit Ost aus Mitteln des Programms Soziale Stadt (EU, Bund und Land Berlin) gefördert. Einführung zum Film (Gisela Baumgratz, im Juni 2014) Der Film "Voices After Revolution" wird uns von den FilmemacherInnen um Gisela Baumgratz-Gangl von der Fachhochschule Fulda zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns bei Simone Döbbelin aus dem Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika, Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Bereitstellung der Filmkopie.


Gegen Ausgrenzung! mit StreetArt Mauern überwinden und Brücken bauen

Möchtest du StreetArt-Techniken wie Schablonentechnik (Stencil) und Graffiti ausprobieren? Und dabei etwas über die Revolutionen in Ägypten und Tunesien erfahren, in denen Graffiti eine große Rolle spielte? Möchtest du lernen, wie man mit Graffiti die Gesellschaft verändern kann?   Dann bist du herzlich eingeladen! Was? StreetArt Workshop mit Infos zu arabischen Protestbewegungen Für wen? Jugendliche von 13 - 19 Jahren Wann? Am Wochenende 28./29. Juni (jeweils 12:00 bis 19 Uhr) Wo? Jugendclub Feuerwache (Friedrichshain) Du entwirfst deine eigene StreetArt, arbeitest zwei Tage lang mit anderen Jugendlichen und Profis zusammen und du lernst etwas über StreetArt als politisches Instrument. Abends grillen wir und tagsüber gibt es Snacks und Getränke. Preis? kostenlos! Wenn du dabeisein möchtest, melde dich bitte bald beim Jugendclub Feuerwache unter 030 / 293 479 440   - wir freuen uns auf Dich! flyer herunterladen und verteilen! StreetArt Facebook-Event   14 Kilometer e.V. veranstaltet diesen interkulturellen StreetArt-Workshop in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Feuerwache in Berlin-Friedrichshain und dem El-Takeiba Center for Artistic and Cultural Development in Ägypten. Weitere Partner sind Pjotr Obuchoff als StreetArtist und der KULT. Verein für Jugendkultur e.V., der das Yaam in Friedrichshain betreibt. Das Projekt wird im Rahmen des lokalen Aktionsplans Friedrichshain-Kreuzberg gefördert. Dies ist ein Projekt des Lokalen Aktionsplans Friedrichshain-Kreuzberg


„Das Mediensystem passt sich immer an den Gewinner an“ – Bericht über unseren Diskussionsabend zur Lage der Medien in Ägypten

Kurz vor den Wahlen in Ägypten diskutierten ägyptische Medienexpert/innen am 21. Mai im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) auf einer von 14km und Reporter ohne Grenzen organisierten Veranstaltung die Lage der Medien in Ägypten. Auf dem Podiumsgespräch im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) wurde zunächst die ägyptische Medienlandschaft skizziert sowie über die Arbeitssituation von Journalist/innen in Ägypten informiert. Ein erstes Fazit war: Die Zahl der eingesperrten, bedrängten und ermordeten Journalist/innen im Land hat ein Rekordhoch erreicht, eine Fakten-basierte journalistische Berichterstattung findet nach wie vor kaum statt. Grund zur Hoffnung gibt allerdings der aufkeimende Bürgerjournalismus. Auf dem Podium kritisierte zunächst der ägyptische Journalist, Dozent an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und Medienanalyst mit Forschungs-schwerpunkt auf der politischen Kommunikation in der arabischen Welt Mohamed Selim Khalil das Fehlen einer grundlegenden, journalistischen Ethik bei der medien-schaffenden Zunft des Landes: „Das Mediensystem passt sich immer an den Gewinner an.“ Es gebe in Ägypten nur ein vom Staat kontrolliertes Narrativ. Die Medien seien nicht unabhängig, sondern eng mit dem Ministerium für Information verzahnt. Dadurch sind in politisch turbulenten Zeiten auch die Medien in einem chaotischen Zustand. Die ägyptische Journalistin und frühere Vize-Direktorin des ägyptischen Staatssenders Nile-TV Shahira Amin, die ihren Job während der Proteste 2011 kündigte, um sich den Demonstrant/innen anzuschließen, erzählte, dass sie bis heute von Kolleg/innen ignoriert oder sogar feindlich behandelt werde, weil sie als Verräterin gelte. Sie merkte an, dass Journalist/innen in Ägypten kaum in journalistischen Techniken ausgebildet werden, stattdessen ginge es nur darum, die von oben vorgegebene Linie zu verfolgen. Momentan werde diese Linie vom Militär vorgegeben, „die Zensur ist zurück“. Christoph Dreyer, Pressereferent und Nahostexperte bei Reporter ohne Grenzen, erklärte dies damit, dass die in der Verfassung anerkannte Medienfreiheit nicht umgesetzt werde; die ständigen Ausnahmen werden stets mit der Notwendigkeit des Antiterrorkampfes begründet. Weite Teile der politischen Landschaft würden zensiert, es gebe keinen öffentlichen Diskurs über die Geschehnisse im Land. Auch Farid Farid, Medienkoordinator für den Nahen Osten und Nordafrika bei Transparency International, sah keine praktischen Auswirkungen der in der Verfassung festgelegten Freiheitsrechte und kritisierte die journalistische Praxis der korrupten Staatsmedien, die Nachrichten künstlich fabrizieren, sie aufbauschen und dadurch von den eigentlich wichtigen Themen ablenken. In einem kurzen Überblick wurden im Anschluss an die erste Diskussionsrunde verschiedene unabhängige Blogs und Blogger/innen aus Ägypten vorgestellt, um die Bedeutung des Bürgerjournalismus für eine kritischere Berichterstattung in Ägypten zu thematisieren. Hinsichtlich dieser Entwicklung sahen alle Experten Anlass zur Hoffnung auf eine Besserung der Situation, da es durch Social Media eine alternative Berichterstattung und offene mediale Plattformen gebe. Die Ägypter hätten Gefallen an der neu entdeckten Freiheit gefunden, meint Shahira Amin, auch Farid Farid sieht in den neuen Blogs ein Symbol der Hoffnung. Allerdings merkte Christoph Dreyer kritisch an, dass die sozialen Online-Medien in Ägypten nur von einer Minderheit genutzt würden und auch dort zahlreiche Zensurmöglichkeiten bestünden. Aus dem Publikum wurde gefragt, wer konkret hinter der Zensur in Ägypten stehe. Die Antwort war, die Zensur könne nur als ein Mix von mehreren Maßnahmen betrachtet werden. Die großen Medieneinrichtungen in Ägypten seien Staatsmedien, bei denen die Agenda vorgegeben sei, oder vom Staat beeinflusste Medien, die loyalen Geschäftsleuten aus der Mubarak-Ära gehören. Außerdem gebe es die Selbstzensur der Journalist/innen, die ihre Jobs nicht verlieren wollen und sich deshalb anpassen. Gleichzeitig sind kritische Journalist/innen immer in Gefahr, von Anwälten als Terrorist/innen angeklagt oder auf der Straße von Mobs angegriffen zu werden. Bei den turbulenten politischen Entwicklungen der letzten Jahre in Ägypten sehnen sich immer mehr Menschen nach Frieden, Ordnung und Sicherheit, viele von ihnen erhoffen sich dies vom Präsidentschaftskandidaten Al-Sisi. Für Mohamed Selim Khalil liegt diese Hoffnung ganz woanders. Auf die Frage aus dem Publikum, ob man überhaupt von einer Revolution sprechen könne, wo bei den herrschenden Eliten doch alles beim Alten geblieben sei, antwortete er: „Wir brauchen keine Revolution, wir brauchen Medien, richtige Medien.“ --- Moderiert wurde die Veranstaltung von Frédérique Lang (14km). Weitere Mitwirkende auf Seiten von 14km waren Anja Gebel, Helena Burgrova, Eugenie Rooke, Elisa Totino, Andreas Fricke und Steffen Benzler, auf Seiten von Reporter ohne Grenzen Christoph Dreyer.


Das war unser Arabischer Film- und Diskussionsabend zum Libanon

Rund 40 Besucher/innen kamen am 13. Mai zu unserem 7. Arabischen Film- und Diskussionsabend ins Zille-Haus in Berlin Moabit. Im Fokus stand diesmal der Libanon. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms “Libanon – Standhalten im Wahnsinn“ von Uwe-S. Tautenhahn erläuterte der Nahost-Experte Henrik Meyer von der Friedrich-Ebert-Stiftung die aktuelle Entwicklung des Landes. Tautenhahns Film erzählt die Geschichte von zwei in Deutschland wohnenden libanesischen Frauen, die im Anschluss an den Libanonkrieg im Jahr 2006 beschlossen hatten, in ihr Herkunftsland zu reisen, um über die Folgen des Konflikts zu berichten. Sie porträtieren ein Land, dessen Städte und Infrastruktur stark beschädigt wurden. Sechzehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs, der den Libanon von 1975 bis 1990 erschütterte, stürzte der Julikrieg das Land erneut in eine Krise. Repräsentativ hierfür stehen die Worte eines interviewten Taxifahrers: „Wie alles Notwendige (…), dass man manchmal die Uhr nachdrehen muss, so gibt es im Libanon irgendwann immer wieder Krieg”. Straßen und Fabriken wurden bombardiert, die Wirtschaft wurde zerstört. Das Land schwebte in einem Zustand der zwischen hoffnungsvoller Zuversicht und Resignation. Während die libanesische Regierung die Attacken der Hisbollah gegen israelische Milizen verurteilte, einte der 33-Tage-Krieg den Libanon über seine religiösen Trennlinien hinaus – gegen den gemeinsamen Feind Israel. Der Projektion folgte eine Diskussion über den Film sowie zur aktuellen Situation im Libanon. Gastsprecher war Henrik Meyer, Libanon-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nach einer kurzen Skizze der politischen Lage des Landes Anfang der 2000er Jahre erklärte er, wie die Hisbollah nach dem Abzug der syrischen Truppen aus dem Libanon im Jahr 2005 ihre herausragende Position im Land einnehmen konnte und welche Dynamiken zum Israel-Libanon Krieg führten, der in kürzester Zeit zu einem imposanten Migrationsfluss führte. Nur eine Woche nach dem Beginn der Auseinandersetzungen waren allein in Damaskus (Syrien) 1½ Millionen Flüchtlinge aus dem Libanon eingetroffen. Im Folgenden wurde mit dem Publikum diskutiert, welche Folgen des Konflikts heute noch im Libanon zu sehen sind und inwieweit sich die lokale Bevölkerung an den Kriegszustand als Normalzustand gewöhnt hat. So gab ein junger Mann mit palestinensischer Familie im Süd-Libanon Auskunft über seine eigenen Eindrücke und ergänzte das Bild einer Bevölkerung, die versucht, über das Trauma des Kriegs hinwegzukommen und das eigene Land wieder aufzubauen. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Andreas Fricke (14km e.V.). Text und Fotografie durch Elisa Totino, Redaktion Steffen Benzler (beide 14km e.V.). Bei der Organisation half Eugénie Rooke (Praktikantin bei 14km e.V.) und Anja Gebel (14km e.V.), sowie das Team des Zille-Hauses. Das Restaurant El Reda in Moabit sponsorte reichliche libanesische Köstlichkeiten. Der Jugendbereich des Zille-Hauses wird getragen vom Evangelischen Klubheim. Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Kommen! In regelmäßigen Abständen zeigen wir Filme, die sich mit verschiedenen arabischen Ländern beschäftigen und diskutieren anschließend mit Gästen aus Moabit sowie mit Länder-Expert/innen über die Filme und die aktuelle soziale und politische Situation im jeweiligen Land. Die nächste Veranstaltung findet in der zweiten Junihälfte zum Thema Tunesien statt. Das Projekt wird im Rahmen des Quartiersmanagements Moabit-Ost aus Mitteln des Programms Soziale Stadt (EU, Bund und Land Berlin) gefördert.   Filmvorschau / Trailer   (in der internationalen Version mit englischen Untertiteln - wir zeigten den Film Original mit deutschen Untertiteln, OmU) Details zum Film     Veröffentlichungen der FES zum Thema: Vogt, Achim (2013): Hizbullah in der Krise :Verschiebungen im libanesischen Machtgefüge? Bickel, Markus (2007): UNIFIL und die politische Krise im Libanon : Mission zwischen allen Fronten?


Veranstaltung: «Die Lage der Medien in Ägypten», Berlin, 21.05.2014, 19 Uhr

Egyptian citizen journalist Lilian Wagdy provides evidence of military abuses in an interview with a local TV station. Picture courtesy of Hossam el-Hamalawy on Flickr (CC BY-NC-SA 2.0). 14km e.V. und Reporter ohne Grenzen e.V. laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung über die Lage der ägyptischen Medien ein. In einem Podiumsgespräch möchten wir über die ägyptische Medienlandschaft sowie über die Arbeitssituation von Journalist/innen in Ägypten informieren und diskutieren. Auch soll die (potenzielle und tatsächliche) Bedeutung des Bürgerjournalismus für die Medienlandschaft und für eine kritische Berichterstattung in Ägypten thematisiert werden. Wir freuen uns, diese Thema sowohl mit Ihnen als auch mit den folgenden interessanter Podiumgästen zu diskutieren: Christoph Dreyer, Pressereferent und Nahostexperte bei Reporter ohne Grenzen. Zuvor berichtete er als Autor für deutschsprachige Hörfunksender, Print- und Onlinemedien über die arabische und muslimische Welt. Er war Redakteur der Nachrichtenagentur Reuters sowie freier Mitarbeiter und Regionalkorrespondent der Deutschen Presse-Agentur dpa. Shahira Amin, ägyptische Journalistin und frühere Vize-Direktorin des ägyptischen Staatssenders Nile-TV. Von dieser Position trat sieam 3. Februar 2011 inmitten der Revolution zurück und drückte damit ihre Missbilligung der Berichterstattung des Senders über die Ereignisse aus. Sie war acht Jahre lang Korrespondentin für CNNs wöchentliches Programm Inside Africa. Mohamed Selim Khalil, ägyptischer Journalist (z.B. für Daily News Egypt) und Medienanalyst mit Forschungsschwerpunkt auf der politischen Kommunikation in der arabischen Welt, derzeit Dozent an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. In mehreren Artikeln hat er die fehlende Pressefreiheit und die Verschlechterung der journalistischen Arbeitsbedingungen in Ägypten kritisiert. Farid Farid, Medienkoordinator für den Nahen Osten und Nordafrika bei Transparency International. Zuvor arbeitete er als online journalist für SBS World News Australia. Daneben veröffentlichte er Artikel in Medien wie Le Monde Diplomatique, Al Jazeera English, Social Semiotics and Sydney Morning Herald. Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung zu begrüßen: « Die Lage der Medien in Ägypten » am 21. Mai 2014 ab 19 Uhr im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), Siemensstraße 27, Berlin.  Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.


Save the date – The State of the Egyptian Media, Berlin, 21.05.2014

Egyptian citizen journalist Lilian Wagdy provides evidence of military abuses in an interview with a local TV station. Picture courtesy of Hossam el-Hamalawy on Flickr (CC BY-NC-SA 2.0). 14km e.V. und Reporter ohne Grenzen e.V. möchten Sie herzlich zu unserer kommenden Veranstaltung zur Lage der ägyptischen Medien einladen. In einem Podiumsgespräch mit anschließender Publikumsdiskussion möchten wir mit Ihnen sowie mit verschiedenen interessanten Gästen über die ägyptische Medienlandschaft sowie über die Arbeitssituation von Journalist/innen in Ägypten sprechen. Auch soll die (potentielle und tatsächliche) Bedeutung von Bürgerjournalismus (citizen media) für die Medienlandschaft und die kritische Berichterstattung in Ägypten diskutiert werden.  Wir würden uns über Ihr Kommen freuen und bitten um Vormerkung des Termins für die Veranstaltung:  « The State of the Egyptian Media » am 21. Mai 2014 von 19 bis 22 Uhr im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), Siemensstraße 27, Berlin.  Ein genaueres Programm wird in Kürze verfügbar sein. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.


Arabischer Film- und Diskussionsabend zum Libanon, Di 13.05.14

"Libanon - Standhalten im Wahnsinn" (Dokumentarfilm) am Dienstag, 13. Mai 2014 um 18:30 Uhr im Zille-Haus, Rathenower Straße 17, Berlin Moabit Wir freuen uns, im Rahmen unserer Arabischen Film- und Diskussionsreihe zum Filmabend zum Libanon einzuladen. Am 13. Mai zeigen wir den Film „Libanon - Standhalten im Wahnsinn“ von Uwe-S. Tautenhahn (2007; 70 min; Deutsch und Arabisch, mit deutschen Untertiteln). Der Film portraitiert zwei Frauen aus Berlin und Brandenburg, die im Libanon aufwuchsen und zum besseren Verständnis des Israel – Libanon Konfliktes 2006 in ihre Heimat reisen. Sie vermitteln uns einen Einblick in die damalige Situation des Landes nach dem Krieg, welche nicht selten von Hoffnungslosigkeit und unzähligen Fragen durchzogen wurde. Wir erfahren ganz persönliche Erlebnisse und Erfahrungen der beiden Frauen und beobachten Sie bei öffentlichen Kunst-Aktionen für einen Waffenstillstand in Berlin (Sommer 2006), und unmittelbar während ihrer Reise (Oktober 2006) durch ihre erste Heimat, den Libanon. Auf den Film folgt ein offenes Podiums- und Publikumsgespräch mit Henrik Meyer (Referent für Libanon bei der Friedrich-Ebert-Stiftung) und weiteren Gästen zur Situation im Libanon 2006 und aktuellen Entwicklungen sowie zu den Auswirkungen auf libanesische Migrant/innen in Moabit-Ost und Berlin. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Der Veranstaltungsort ist im Jugendbereich (1. Obergeschoß) des Zille-Hauses in Berlin Moabit, Rathenower Straße 17. Die Lage des Zille-Hauses wird Ihnen hier angezeigt. In regelmäßigen Abständen zeigen wir Filme, die sich mit verschiedenen arabischen Ländern beschäftigen und diskutieren anschließend mit Gästen aus Moabit sowie mit Länderexpert/innen über das Thema des Films und die aktuelle soziale und politische Situation im jeweiligen Land, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen.   14km Libanon Flyer zum runter laden und verteilen!   Das Projekt wird im Rahmen des Quartiersmanagements Moabit Ost aus Mitteln des Programms Soziale Stadt (EU, Bund und Land Berlin) gefördert. Filmvorschau / Trailer (in der internationalen Version mit englischen Untertiteln - wir zeigen den Film Original mit deutschen Untertiteln, OmU) Details zum Film    


Das war unsere erste MENA-Netzwerkparty

Am 24.04.2014 von 18-22 Uhr fand unsere erste 14km MENA-Netzwerkparty im marokkanischen Restaurant Argana im Moabit statt. Ziel des Netzwerktreffens war es, eine Plattform zu bieten, auf der sich verschiedenste Menschen, die sich (hauptberuflich oder ehrenamtlich) mit der Region Nordafrika/Naher Osten beschäftigen, treffen und austauschen können.    Dies ist uns eindeutig gelungen, und zwar dank der regen Teilnahme von rund 40 Gästen aus Wissenschaft, NGOs/Vereinen, sozialen Initiativen, Medien, Verwaltung sowie Wirtschaft und Handel. Unter den netzwerkenden Gästen befanden sich zum Beispiel Vertreter/innen der Stiftung Wissenschaft und Politik, von Amnesty International, des Bezirksamts Neukölln, der Freien Universität und der Humboldt- Universität Berlin sowie der Universität Potsdam, des European External Action Service, von Brot für die Welt, der Organisation für Menschenrechte in den Arabischen Staaten, von CRISP, der DO School Hamburg, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, von inamo, von Global Project Partners, von Konsentio, des European Council on Foreign Relations, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, sowie des Quartiersmanagements Moabit Ost. Die Gäste wurden von 14km-Mitgliedern mit marokkanischem Minztee empfangen und hatten dann den ganzen Abend Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen und Erfahrungen, Kontakte und Ideen auszutauschen – das alles zu arabischem Alternative-Sound (aufgelegt von JZR Crew aus Ramallah), leckeren marokkanischen Spezialitäten und einer Fotoshow mit Bildern aus Ägypten, Jordanien und dem Libanon.    Nachdem Andreas Fricke die Gäste begrüßt und 14km e.V. sowie den Hintergrund des Netzwerkabends vorgestellt hatte, wurde bis 22 Uhr intensiv genetzwerkt. Viele neue Kontakten wurden geknüpft, alte Bekannte trafen sich wieder, es wurde viel diskutiert und Ideen wurden weiterentwickelt, zum Beispiel bezüglich Jugendaustausch mit der MENA-Region, Veranstaltungen zu den Themen Migration, Menschenrechte und Medien, sowie weiterer Projekte. Am Ende waren sich alle einig, dass dies nicht der letzte MENA-Netzwerkabend gewesen sein sollte. Das sehen wir auch so, und bedanken uns ganz herzlich bei allen Gästen für ihr Kommen!   Die Veranstaltung wurde technisch unterstützt durch das Quartiersmanagement Moabit-Ost, dem wir herzlich danken. Bei der Organisation halfen Mai Micklisch (14km e.V.), Frédérique Lang (14km e.V.), Anja Gebel (14km e.V.) und Eugénie Rooke (Praktikantin bei 14km e.V.). Fotografie durch Helena Burgrova (14km e.V.). 


14km and closer – MENA-Netzwerkparty – Donnerstag, 24.04.14 von 18-22 Uhr

EINLADUNG 14km and closer – MENA-Netzwerkparty Am 24. April von 18-22 Uhr im Restaurant Argana Stephanstr. 19, Berlin (Moabit) 14km e.V. lädt Dich/Sie ein zu einer Afterwork-MENA-Netzwerkparty: zum Kennenlernen, Austauschen und Kreativwerden. Hier können sich verschiedenste Menschen treffen, die sich (hauptberuflich oder ehrenamtlich) mit der Region Nordafrika/Naher Osten beschäftigen, und in einem lockeren Rahmen Kontakte für die Arbeit in und mit der Region knüpfen - begleitet von arabischem Alternative-Sound (arabischer Reggae, Ska, Indie Rock, Rai, Dub, Fusion), aufgelegt von JZR Crew. Da wir mit der Veranstaltung eine Plattform für Menschen aus möglichst vielen unterschiedlichen Arbeitsfeldern bieten möchten, freuen wir uns, wenn diese Einladung an Interessierte weitergeleitet wird – z.B. aus Wissenschaft, NGOs/Vereinen, sozialen Initiativen, politischen Stiftungen, Medien, Kunst und Kultur, Politik und Verwaltung, sowie Wirtschaft und Handel. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Die Teilnahme ist frei, aufgrund begrenzter räumlicher Kapazitäten wird jedoch um Anmeldung gebeten – bitte per Email an mai.micklisch@14km.org. Wir heißen Dich/Sie mit einem Begrüßungsgetränk willkommen, leckeres marokkanisches Essen und weitere alkoholfreie Getränke können vor Ort erworben werden. Wir freuen uns auf Dein/Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen, das 14km Team View Larger Map


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