Veranstaltungen

2. de:kolonial Film- und Diskussionsabend

Machtungleichheit und Widerstand in der Migrations- und Sicherheitspolitik Ort und Zeit: 14. August 2019, 19 Uhr, Aquarium am Südblock (U Kottbusser Tor, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin) zum Facebook-Event Filmvorführung "Hinter dem Meer" (2017) von Leïla Saadna (OmU Arabisch mit deutschen Untertiteln)Ausstellung "Gefangene einer verlorenen Zeit" - Photo-Voice Projekt mit Deutschen und Geflüchteten in Berlin und BrandenburgPodiumsdiskussion und anschließende Publikumsbeteiligung mit Leïla Saadna, Dr. Olaf Tietje und Mariana Karkoutly (an english translation will be provided) Am zweiten Film- und Diskussionsabend unserer Reihe 14,4km de:kolonial wollen wir der Fragestellung nachgehen: Wie wirkt sich europäische Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik in den Ländern der MENA-Region sowie auf die hier lebenden Migrant*innen aus, und wie gehen diese damit um? Vor dem Hintergrund europäischer Migrations- und Sicherheitspolitik gegenüber der MENA-Region, Rückführungsabkommen, Remittances sowie der Definition sicherer Herkunftsstaaten soll in der Diskussion über die Situation von Migrant*innen in Europa gesprochen werden. Wie schlagen sich neo-koloniale Machtverhältnisse zwischen Europa und Ländern der MENA-Region in der europäischen Migrations- und Sicherheitspolitik nieder? Welche Konsequenzen hat dies für Migrant*innen, und wie gehen sie damit um? Welche Formen des Widerstands, welche alternativen Perspektiven und Politikansätze gibt es? Der Film "Hinter dem Meer" porträtiert vier Algerier*innen, die nach Aufenthalten in ihre Heimat zurückgekehrt sind oder abgeschoben wurden, und thematisiert sowohl das Leben von Migrant*innen in Deutschland und Frankreich als auch die Gründe für das Verlassen des Landes. Die Foto-Ausstellung "Gefangene einer verlorenen Zeit" spürt Gemeinsamkeiten und Unterschieden im alltäglichen Erleben von Geflüchteten und Neuankommenden sowie Alteingesessenen fotografisch nach. In der Podiumsdiskussion diskutieren Expert*innen zum Themenfeld: Leïla Saadna, Regisseurin und Video-Künstlerin aus Algier; Studium der Bildenden Künste in Paris; Dokumentarfilmprojekte weltweitDr. Olaf Tietje (Uni Kassel), Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Verbundprojekt "Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland" - Fachgebiet Soziologie der Diversität Mariana Karkoutly (Kollektiv Polylog/Adopt a Revolution), Mitautorin des Buches "Das ist meine Geschichte" (Unrast Verlag 2019), Mitarbeit bei ECCHR (European centre for constitutional and human rights) und Projektkoordinatorin bei "Adopt a Revolution".Moderation: Julia Baumann (Projektkoordinatorin für 14,4 km e.V., Sozial- und Kulturanthropologin und Initiatorin von "Gefangene einer verlorenen Zeit") Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt (an english translation can be provided). Die Veranstaltung ist frei, wir bitten um einen Solibeitrag auf Spendenbasis. Mit der Unterstützung von:


Was ist eigentlich gefährlicher Rassismus?

Bericht zum 1. de:kolonial Film-und Diskussionsabend

Am 10. Juli fand unser erster de:kolonial Film- und Diskussionsabend zum Thema "White Supremacy" und strukturellem Rassismus in Deutschland statt. Der Abend bot eine lehrreiche und unterhaltsame Diskussion und die Gelegenheit, das eigene Bewusstsein für Machtungleichheit, Privilegien und versteckten Rassismen zu schärfen. Zu Gast waren die Expert*innen Musa Okwanga (Autor, Journalist und Musiker), Mo Maureen (Veranstalterin, Musik Consultant und Gruenderin von Songversation) und Tahir Della (Vorstand der ISD und Aktivist). Zum Einstieg zeigten wir den Film Afro.Deutschland (2017) der Regisseurinnen Jana Parageis, Susanne Lenz-Gleißner und Adama Ulrich. Der Film thematisiert den Rassismus, den Schwarze Menschen in Deutschland erleben – Schwarze Deutsche sprechen von ihren Lebensrealitäten mit Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Referent*innen teilten eigene Erfahrungen, die sie mit Rassismus gemacht haben, mit dem Publikum und gingen auf Unterschiede zwischen England und Deutschland in diesem Bereich ein. Vor allem wurde es unterhaltsam, als sich die Referent*innen darüber austauschten, wie sie persönlich mit rassistischen Vorfällen umgehen. Of course he wouldn’t dare to say it’s because I’m black, so I asked him why we dont ask other people for drugs together Musa Okwanga "Several times I randomly got asked if I had drugs", erzählte Musa Okwanga. "This one time I asked the guy why he would think I had drugs. Of course he wouldn’t dare to say it’s because I’m black, so I asked him why we dont ask other people for drugs together . So I shouted 'Hey anyone here got drugs for this person?'”. Das Podium mit Referent*innen Musa Okwanga, Mo Maureen, Tahir Della und Moderatorin Maissa Lihedheb (2. v. li.) Der Schlüsselsatz des Abends war: Der gefährliche Rassismus - das sind nicht nur die Menschen, die rassistische Äußerungen von sich geben. Das sind auch die, die nichts Rassistisches sagen, aber rassistisch handeln. So kritisierte Tahir Della etwa das Humboldt Forum, das Millionen für die Renovierung zahle, um “Schätze” aus der deutschen Kolonialzeit zu präsentieren, anstatt das Geld bei denjenigen zu investieren, denen diese gestohlenen sogenannten “Schätze” in Wirklichkeit gehörten. Der Abend war der erste in unserer de:kolonial Film- und Diskussionsreihe, in deren Rahmen noch bis November monatlich Veranstaltungen stattfinden (einen Überblick über alle Termine gibt es hier). Die weiteren Abende beschäftigen sich mit den Beziehungen zwischen Europa und der Region des Mittleren Ostens und Nordafrika und behandeln Machtungleichheit und Widerstand in Migrations- und Sicherheitspolitik, White Saviourism sowie Neokolonialismus in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen . Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch:


Einladung zum Auftakt der 14km de:kolonial Film-und Diskussionsreihe

Abend 1: Themenkomplex Rassismus in Deutschland Mittwoch, 10. Juli 2019, 18:30 Uhr Filmrauschpalast Moabit, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin Am ersten Abend unserer neuen Film- und Diskussionsreihe 14km de:kolonial beschäftigen wir uns mit Deutschland als Einwanderungsland mit Kolonialisierungsgeschichte und der Frage, wie Gesellschaft postkolonial gestaltet werden kann. Zum Einstieg zeigen wir den Film Afro.Deutschland (2017) von Jana Pareigis, Journalistin und TV-Moderatorin. Der Film thematisiert den Rassismus, den schwarze Menschen in Deutschland erleben - schwarze Deutsche sprechen von ihren Lebensrealitäten mit Ausgrenzung und Diskriminierung. In der anschließenden Film- und Podiumsdiskussion wollen wir mit den Referent*innen Tahir Della (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V., glokal e.V.), Anna Dushime (Journalistin, Podcast Hart Unfair) undMusa Okwanga (Journalist u.a. für The Guardian) über ihre eigenen Erfahrungen sprechen und unser Publikum herzlich zur Beteiligung einladen. Mögliche weitere Diskussionsthemen sind strukturelle Formen von Rassismus in Deutschland und ihr Zusammenhang mit einer langen Geschichte des Glaubens an eine "White Supremacy", intersektionelle Diskriminierungen, der aktuelle (anti)rassistische Diskurs in Deutschland und die Frage, wie wir selbst gegen Rassismus und Diskriminierung eintreten können oder sollten. Die Diskussion wird auf Deutsch und Englisch stattfinden. Hier geht's zum Facebook-Event, wo wir ggf. aktuelle Infos zum Abend posten. Das Programm zu unserer gesamten Film- und Diskussionsreihe 2019 finden Sie hier.


Projektkoordinator*in gesucht: Film- und Diskussionsreihe „14km de:kolonial“

Projektkoordinator*in Film- und Diskussionsreihe "14km de:kolonial"

Wir suchen vom 17.06.2019 bis 31.12.2019 (6,5 Monate) für unsere Film- und Diskussionsreihe “14km de:kolonial” eine/n Projektkoordinator*in auf Honorarbasis. 14,4km e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Kooperation und Austausch zwischen Europa und Nordafrika/dem Nahen Osten (MENA-Region) fördert, Wissen über die MENA-Region vermittelt und Menschen aus beiden Regionen zusammenbringt. Die Film- und Diskussionsreihe “14km de:kolonial” thematisiert das Verhältnis zwischen Europa und MENA aus postkolonialistischer Perspektive. Hierzu werden ausgewählte Aspekte der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen kritisch beleuchtet und problematisiert, um den Nachwirkungen und dem Fortbestand kolonialistischer Strukturen und Denkweisen in diesen Beziehungen nachzuspüren. Dafür suchen wir eine/n Projektkoordinator*in auf Honorarbasis. Aufgabenbeschreibung Vorbereitung, Organisation und Koordination von 4 Abendveranstaltungen (Filmvorführung mit Diskussion)Konzeption, Durchführung und Dokumentation von 4 Expert*inneninterviewsVerfassen einer Handreichung für Freiwilligendienste auf Basis einer Abendveranstaltung Konzeption und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit für das ProjektDokumentation der Projektergebnisse auf unserer WebseiteAbrechnung des Projekts und Erstellung der Abschlussberichte an die GeldgeberOptional: Bei entsprechender Eignung kann auch die Moderation der 4 Veranstaltungen von der Projektkoordination übernommen werden; diese wird separat vergütet. Die Tätigkeiten erfolgen in Absprache mit und mit inhaltlicher Unterstützung durch den Vereinsvorstand. Voraussetzungen Erfahrung in Projektmanagement und VeranstaltungsorganisationKenntnisse zu Konzepten wie Postkolonialismus, Neokolonialismus, Critical Whiteness, Rassismus, White SaviourismRegionalkenntnisse zur MENA-Region und/oder AfrikaGewissenhaftigkeit, VerlässlichkeitSehr gute EnglischkenntnisseKontakte zu kritischen NROs, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen sind von Vorteilggf. Moderationserfahrung (s.o.) Die Vergütung  aus Projektfördermitteln erfolgt auf Honorarbasis, geplant sind durchschnittlich ca. 40h/Monat zu einem Stundenlohn von 13,75 €. Arbeitsort ist Berlin. Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von Menschen mit internationaler Geschichte und von Menschen mit Behinderung. Bitte richtet eure Bewerbung bis zum 02.06.2019 an info@14km.org.


1. Calligraffiti – Workshop

  Am Samstag, 2. September 2017 hatten wir, das Team von 14,4km e.V.  unseren ersten Calligraffiti-Workshop. Unter dem Motto „Calligraffitti meets Jute“ ging es nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Welt der islamischen Kalligraphie auch schon los mit den Entwürfen. Zunächst wurden die Ideen für Mottos oder Sprichwörter skizziert und dann auf eine Schablone übertragen. Im nächsten Schritt ging es dann daran, die Entwürfe mit Spray oder Pinsel auf die Jute-Beutel zu bringen. Seht hier ein paar Eindrücke von den tollen Ergebnissen, die dabei entstanden sind.   Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen für den gelungenen Workshop. Beim nächsten Mal wollen wir neben Jute auch mit anderen Textilien arbeiten. Seid kreativ und bringt eure eigenen Materialien, wie z.B. T-Shirts mit! Nächster Workshop: Samstag, 18. November von 11:00 – 16:30 Ort: Thoughtworks, Mülhauser Str. 6, 10405 Berlin Unkostenbeitrag für Material (Farbe, Stoffbeutel): 5 Euro Anmeldung: Begrenzte Platzanzahl. Bitte unter info@14km.org anmelden. Wir werden um ca. 13 Uhr eine Mittagspause machen. Kinder/ Jugendliche ab 12 Jahren können mitmachen.


‚CALLIGRAFFITI MEETS JUTE‘

Wir, das Team von 14,4km e.V. i.G., möchten euch herzlich zu einem Anfänger-Kurs für Arabische Kalligraphie einladen. Dabei wollen wir einige coole Designs gemeinsam gestalten und sie auf einem Jutebeutel anbringen. Zu Beginn wird es eine Einführung in die Arabische Schrift und einige Impulse zu Sprichwörtern, Mottos und Zitaten geben und wie man diese kalligraphisch gestalten kann. Wir werden dann Schablonen ausschneiden und damit das Motiv mit Spray auf den Beuteln anbringen. Seid kreativ und bringt eigene Ideen mit! Wir freuen uns und sind gespannt - los geht's!               Datum: Samstag, 2. September von 11:00 - 16:30 Ort: Thoughtworks, Mülhauser Str. 6, 10405 Berlin Unkostenbeitrag für Material (Farbe, Stoffbeutel): 5 Euro Anmeldung: Begrenzte Platzanzahl. Bitte unter info@14km.org anmelden. Wir werden um ca. 13 Uhr eine Mittagspause machen. Kinder/ Jugendliche ab 12 Jahren können mitmachen.


‚YALLA – Let‘s get together‘ – Dritter MENA-Netzwerkabend

Am 16.06.2017 hatte das Team von 14,4km e.V. i.G. zum dritten MENA-Netzwerkabend ins Café Isotop in Berlin Tiergarten geladen. Der Verein 14,4km befindet sich in Gründung und möchte die bisherige Arbeit von 14km e.V. fortsetzen. So sollte auch bei diesem Netzwerktreffen eine Plattform geboten werden, um Menschen, die sich hauptberuflich oder ehrenamtlich mit der Region Nordafrika/ Naher Osten beschäftigen, zum Austausch zusammenzubringen. Angemeldet hatten sich neben zahlreichen Einzelpersonen Vertreter/innen folgender Organisationen: Almanassa, Enpact e.V., DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V., Freie Universität Berlin, Freiwilligendienst kulturweit, Deutsche Schreberjugend, MENA Abteilung von Human Rights Watch, Euro-Mediterranean-Arab Association (EMA) e.V., moveGLOBAL e.V. - Berliner Verband für migrantisch-diasporische Organisationen in der Einen-Welt, Deutsch-Arabisches Zentrum für Bildung und Integration (DAZ), MitOst e.V., Robert Bosch Stiftung, Schoolclash e.V. und ZMO – Zentrum Moderner Orient.   Nachdem Sarah Müller und Caroline Bunge von 14,4km die Gäste in Empfang genommen hatten, gab es auch an diesem Abend wieder die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen, um Kooperationen anzubahnen und Ideen zu diskutieren. Schmackhaft begleitet wurde die Veranstaltung mit einem Buffet aus leckeren orientalischen Spezialitäten, durch welches die Besitzerin des Isotop Mahnaz Siavashi den Anwesenden die MENA-Region auch kulinarisch näher brachte.   Wir von 14,4km freuen uns, dass unsere Gäste einen inspirierenden Abend mit interessanten Gesprächen hatten und bedanken uns ganz herzlich bei allen für ihr Kommen. Bis bald zu einem nächsten 14,4km-MENA-Netzwerkabend!   Organisation (14,4km): Sarah Isabel Müller, Djamila Kadi, Caroline Bunge, Johanna Kechout; Fotografie (14,4km): Caroline Bunge Vielen Dank an das Team vom ‚Isotop‘ für die freundliche Unterstützung!      


Der algerische Bürgerkrieg

14km Film- und Diskussionsabend

Yema (Algerien/Frankreich, 2012, OmeU, 90 min) von Djamila Sahraoui am Mittwoch, 16.11.2016, 18:30 Uhr (Filmstart 19:00 Uhr), im Filmrauschpalast in der Kulturfabrik Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin Moabit 14km e.V. präsentiert den fünften Filmabend der 14km Film und Diskussionsreihe 2016.     Ein entlegenes kleines Haus in den Bergen Algeriens. Dieverzweifelte Ouardia, gespielt von der Regisseurin Djamila Sahraoui, begräbt ihren Sohn Tarik, der Soldat in der algerischen Armee war. Sie macht dessen Bruder Ali, den Anführer einer islamistischen Gruppierung, für Tariks Tod verantwortlich. Ali hat einen seiner Männer geschickt, um Ouardia zu bewachen. Diese pflegt hingebungsvoll ihren Garten, um diesen erblühen zu lassen. Der Film zeigt, welches Leid, welche Risse und Traumata der Bürgerkrieg in vielen algerischen Familien hinterlassen hat. Über Algerien hört man nur wenig in der deutschen Medienberichterstattung. Zuletzt geriet Algerien nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln in den Fokus der deutschen Aufmerksamkeit - unter den Stichwörtern "kriminelle junger Männer", "sicheres Herkunftsland" und "Abschiebungen". Dieser stereotypen Betrachtung möchten wir eine differenzierte Auseinandersetzung entgegensetzen. Deshalb nehmen wir mit dem Film "Yema" den algerischen Bürgerkrieg in den Fokus und stellen Fragen nach der historischen und aktuellen Entwicklung des Landes. Was passierte in Algerien während des Arabischen Frühlings? Wie ist die politische und soziale Lage heute? Was treibt die Menschen auf dem gefährlichen Weg übers Mittelmeer nach Europa? Im Anschluss an den Film wird es eine moderierte Publikumsdiskussion mit Expert*innen zu diesen Themen geben. Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der Kulturfabrik in Berlin Moabit statt (Lehrter Straße 35, 10557 Berlin).


Kairos Chaos-Verkehr und Ägyptens Revolution

14km Film- und Diskussionsabend

"Cairo Drive" (Dokumentarfilm, Ägypten, 2013, 79 min, OmeU) von Sherief Elkatsha am Mittwoch, 12. Oktober 2016 um 18:30 Uhr (Filmstart 19.00 Uhr) im Filmrauschpalast, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin Moabit 14km e.V. präsentiert den vierten Filmabend der 14km Film und Diskussionsreihe 2016. Thema des Abends ist nicht nur Kairos Verkehr, sondern auch die politischen und sozialen Entwicklungen der letzten Jahre seit der ägyptischen Revolution 2011. 14km zeigt den Dokumentarfilm "Cairo Drive" des Regisseurs Sherief Elkatsha im Original (arabisch, englisch) mit englischen Untertiteln. Der Film porträtiert Menschen in Kairos chaotischem Großstadtverkehr und zeichnet damit ein größeres Bild vom vielfältigen Leben in der Metropole, von Herausforderungen und Glücksmomenten. Da Verkehr alle betrifft, kommen Menschen aus den unterschiedlichen sozialen Schichten zu Wort. Und eines haben sie alle gemeinsam: Humor. Im Anschluss folgt ein offenes Publikumsgespräch, um die Eindrücke aus dem Film zu besprechen, die Darstellung und Herangehensweise des Regisseurs zu diskutieren und über die politische und sozio-ökonomische Entwicklung Ägyptens zu sprechen. Dazu sind Gesprächspartner mit Expertise in diesem Bereich eingeladen. Das Gespräch findet voraussichtlich auf Englisch statt.   Regisseur Sherif Elkatsha Sherief Elkatsha ist ein einfühlsames und originelles Portrait eines Landes im Umbruch gelungen, erzählt durch die Metapher des ägyptischen Hauptstadtverkehrs. Der Dokumentarfilm schildert Ereignisse vor, während und nach der Ägyptischen Revolution 2011. Vom Beifahrersitz unterschiedlichster Charaktere aus, illustriert der Film wie die Menschen täglich durch hektischen Verkehr, unausgesprochene Regeln und das Wirrwarr von mehr als 14 Millionen Fahrzeugen navigieren und erlaubt einen einfühlsamen Blick auf die unterschiedlichen Perspektiven, Stimmungen und Probleme, auf die Frage nach der kollektiven Identität des Landes und die Sehnsucht der Menschen voranzukommen. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der Kulturfabrik in Berlin Moabit statt (Lehrter Straße 35, 10557 Berlin). Facebook-Event


JOIN OUR 2016 ’14km Film and Discussion Series‘ TEAM!

YOU CAN JOIN THE 2016 '14km Film and Discussion Series' TEAM! - You are interested in North Africa and the Middle East? - You like to volunteer in a young team? - You enjoy to bring people with different cultural backgrounds together? - You are interested in film and documentaries? - You are good in organising? - You can help with project administration, public relations or simply support events? - You like to prepare social, political or cultural topics for our open audience discussions, moderate them, and invite speakers for this purpose? If you answered one or more questions positively, or if you are simply interested, please join our project startup meeting on Monday, 29 February 2016, at 7 pm (19:00), at Caffeteria Buchhhandlung 32, Tucholskystr.32, 10117 Berlin Mitte. 14km.org stands up for exchange and understanding between both neighbouring regions north and south of the Mediterranian Sea, in order to reduce the symbolic distance the Strait of Gibraltar (14km) sets. Since 2013 film and discussion events had been organised about current topics in North Africa or the Middle East. 14km Film and Discussion Series Feel free to contact us: film@14km.org Facebook Event


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