Veranstaltungen

West-Sahara

14km Film- und Diskussionsreihe

„LIFE IS WAITING – Referendum and Resistance in Western Sahara“ (Dokumentarfilm, USA /West-Sahara 2015, OmeU, 59 min) von Iara Lee    am Mittwoch, 07. Oktober 2015 um 18:45 Uhr    im Filmrauschpalast, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin-Moabit 14km e.V. präsentiert den fünften Filmabend der '14km Film und Diskussionsreihe' 2015: In ihrem Film „LIFE IS WAITING – Referendum and Resistance in Western Sahara“ (Arabisch/Spanisch/Englisch/Französisch mit englischen Untertiteln) dokumentiert die Regisseurin Iara Lee wie die Sahrawis, die Menschen in West-Sahara, der letzten Kolonie Afrikas, für ihre Unabhängigkeit von Marokko kämpfen, obwohl ihnen diese bereits vor vierzig Jahren von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien versprochen wurde. Im anschließenden Publikumsgespräch mit geladenen Gästen soll das Unabhängigkeitsbestreben und die aktuelle Situation in West-Sahara diskutiert werden. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der 1. Etage des Hinterhofs der Kulturfabrik in Berlin Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin. Die Diskussion endet spätestens um 22:00 Uhr. Facebook-Event Informationen zum Film Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für  Entwicklungszusammenarbeit - gefördert. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Die Veranstaltungen widmen sich einem einzelnen Land oder einem spezifischem Thema, um mittels eines aktuellen Films einen künstlerisch-dokumentarischen Einblick zu ermöglichen. Anschliessend wird das Thema in einem offenen Publikumsgespräch mit einer Person aus Berlin mit persönlichen Erfahrungen (Zeitzeuge, Migrationshintergrund) sowie einer Referent/in aus der Wissenschaft intensiv erörtert werden, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen. Wir bedanken uns für die Unterstützung:


Von der Schwierigkeit, dem Jemen in einer Dokumentation gerecht zu werden

Filmvorführung „Expedition Yemen - 126 Degrees in the Shade"

Zwei Schweden, ein Kamel und die weite jemenitische Wüste – da ist das Abenteuer vorprogrammiert. Am dritten Abend unserer 14km Film- und Disskussionsreihe trafen Gegensätze nicht nur im Film aufeinander, sondern auch die Dokumentation selbst polarisierte die Gäste, die sich im bis zum letzten Platz gefüllten Filmrauschpalast drängten. Amal Nasser, jemenitische Aktivistin und Mitbegründerin von ArabHub Berlin, und Mohamed al-Thawr von „Die Jugendinitiative für einen neuen Jemen“ diskutierten anschließend über Stereotype, herausfordernde Vielfalt sowie Frauenrechte im Jemen. Der schwedische Regisseur Mikael Strandberg ist ein leidenschaftlicher und erfahrener Forschungsreisender. „Es ist sehr schwer, im Jemen zu sein und sich nicht in das Land zu verlieben“, ist die Botschaft, die er uns an diesem Abend durch einen Freund überbringen lässt. Doch darüber, ob es auch seinem Film gelingt, diese Botschaft zu vermitteln und der Vielfältigkeit des Landes und der Menschen gerecht zu werden, finden sich in der anschließenden Diskussion unterschiedliche Meinungen. Eine abenteuerliche Perspektive Es ist die Perspektive eines Abenteurers, die die Kamera, vom Regisseur und seiner Begleiterin selbst gehalten, einfängt. Schon das Intro des Films bereitet den Zuschauer auf die Expedition vor, die er in den folgenden 60 Minuten vom Kinosessel aus miterlebt: Mitten in der Wüste hindert ein Stammesvertreter die beiden erschöpften Fußreisenden mit ihrem Lastkamel am Weitergehen. Es scheint keinen Weg vorwärts zu geben. Danach wird zurückgeblendet an den Ausgangspunkt der Reise, in die Hauptstadt Sanaa. Mikael Strandberg und die Journalistin Tanya Holm brennen darauf, die jemenitische Gesellschaft kennenzulernen und lassen sich von einem Sheikh zur Verhandlung eines Mordfalls mitnehmen. Regisseur Mikael ist begeistert von der guten Stimmung unter den Hunderten anwesenden Stammesmitgliedern und davon, wie sie ohne Aggressionen und ohne staatliche Institution als Mittler einen Kompromiss finden. Von den allgegenwärtigen Waffen lässt er sich dagegen ebenso wenig beeindrucken wie von der Gefahr eines möglichen Terroranschlags. Nach dieser Episode begleitet der Zuschauer Mikael und Tanya auf ihrem kräftezehrenden Fußmarsch durch die Wüste in der Region al-Mahra, wo sie stets großzügige Gastfreundschaft bei den in einfachen Verhältnissen lebenden Dorfbewohnern finden. Die beiden sind zu Fuß losgezogen, um den Menschen möglichst nahe zu kommen und sie zu zeigen, wie sie ihnen begegnen: mit großer Wärme und noch größerer Neugier für die merkwürdige Reise. Terroristen und Rebellenkämpfer kommen in dem Film genauso wenig vor wie Anschläge, Entführungen oder Hasspredigten. Denn sie begegneten den beiden auf ihrer Reise, die sie im Jahr 2012 unternahmen, schlicht nicht. Und genau darum geht es dem Regisseur: der negativen Berichterstattung über den Jemen in den westlichen Medien ein positives Bild entgegenzusetzen, in dem es endlich einmal nicht um Gewalt, sondern um ein unaufgeregtes Porträt der Menschen geht. Vielfalt versus Stereotype Amal Nasser, die als Expertin für die anschließende Diskussion geladen war, überzeugt Mikael Strandberg mit diesem Jemen-Porträt jedoch nicht. Es sind Szenen wie die Zusammenkunft der vielen bewaffneten Männer zu Beginn oder eine Szene im Beduinenzelt, in der Strandberg seinen Gastgebern ein GPS-Gerät erklärt, die sie als Reproduktion unerträglicher Stereotype über Jemeniten empfindet. Der Film zeige nicht die Realität von 9-to-5-Berufstätigen oder Café-Besuchen unter Freunden, wie sie von jemenitischen Regisseuren eingefangen werden könnten. Mohamed al-Thawr teilt diese Auffassung nicht. Für ihn ist es klar, dass ein Abenteurer nach spannenden Momentaufnahmen sucht, wie er sie auf einer gefährlichen Wüstenreise findet. Natürlich gebe es einen anderen Alltag im Jemen – dieser sei jedoch einfach nicht zeigenswert. Der Vielfalt des Jemen hat er, der sein gesamtes Leben im Wechsel zwischen dem Jemen und Deutschland verbracht hat, eine persönliche Expedition gewidmet. Um jemenitische Juden, die bis in die 60er-Jahre noch etwa 25 Prozent der Bevölkerung bildeten, kennenzulernen, stellte er über das Krankenhaus seines Vaters einen Kontakt her, reiste in deren Dorf und lud sie im Anschluss auch zu sich nach Sanaa ein. „Nachdem die Masken abgelegt wurden, sieht man tausend Gemeinsamkeiten“, schildert Mohamed al-Thawr die eindrucksvolle Erfahrung. Frauen im Jemen: emanzipiert oder rechtlos? Zur gelebten Vielfalt der Gesellschaft gehört für Amal Nasser auch, dass Frauen sich selbstverständlich im öffentlichen Raum bewegen können. Leider sei dies im Jemen aktuell ebenso wenig verwirklicht wie die Repräsentation von Frauen in politischen Ämtern. Zwar gebe es jemenitische Politikerinnen, diese gehörten jedoch im Allgemeinen dem korrupten System an und verfolgten keine eigenen politischen Programme. Junge Aktivistinnen setzten sich dagegen engagiert für gesellschaftliche Ziele ein. Über die Rolle der Frauen bei den großen Demonstrationen im Jahr 2011 entspann sich eine Kontroverse. Dr. Yahya Al-Thawr, der Vater Mohameds al-Thawr, ist überzeugt, dass die jemenitischen Frauen „sehr emanzipiert“ sind und hob ihre Rolle in den Demonstrationen hervor, wie sie auch im Nobelpreis für Tawakkol Karman deutlich werde. Amal Nasser hält dagegen, dass jemenitische Frauen als Personen und nicht in einer Frauenrolle protestiert hätten. Für sie steht es fest, dass leider fast alle Frauen im Jemen unterdrückt würden von Vätern, Brüdern und anderen Autoritätspersonen, die ihnen keine freien Entscheidungen zugestünden. Deshalb steht für sie auch der Kampf für die eigenen Rechte an erster Stelle für die Frauen – die Einspannung in die Revolution sei da nur ein nachrangiges Interesse. Aus dem Publikum pflichtet ihr ein jemenitischer Mann bei: „Wir Männer reden uns das schön, dass Frauen angeblich gleichberechtigt seien im Jemen.“ Der Jemen aktuell In der aktuellen Lage ist nichts mehr von der hoffnungsvollen Stimmung übrig, die mit den Ereignissen von 2011 und der Entmachtung von Ali Abdullah Saleh das Land ergriffen hatte. „Der Krieg ist eine Katastrophe“, fasst es Mohamed Al-Thawr zusammen. Eine Liebeserklärung, wie sie Regisseur Mikael Strandberg mit seinem Film über den Jemen abgibt, ist da zumindest ein kleines positives Signal in dem Meer von Schreckensnachrichten. Vielen Dank an Amal Nasser und Mohamed Al-Thawr für die Mitwirkung an der spannenden Diskussion und die interessanten Einblicke in die soziale und politische Situation im Jemen. Links zum Film: Webseite des Films Informationen des Verleihs Gedanken des Regisseurs Veranstaltungsleitung und Moderation: Hussein Ben Amor Koordination vor Ort: Andreas Fricke Text: Susanne Kappe Fotos: Jana Vietze Programm: das ehrenamtliche 14km Film Team Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit – gefördert. Die 14km Film-Datenbank bietet ergänzend eine Sammlung an Filmen über den Jemen. Sie beinhaltet Filme aus und über den Jemen sowie Kurz- Spielfilme. Das Medium Video nutzt das Medienkollektiv "# Support Yemen", beispielsweise mit dem Kurzfilm "The Melody of our Alienation".  Als TV-Video-Dokumentation gibt es dort mehrere Interviews jemenitischer Frauen zum Thema Revolution. Thema des nächsten Film- und Diskussionsabends am 16. September wird das Land Sudan sein. Infos zum Termin und gezeigten Film "Darfur's Skeleton" gibt es hier. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: Oktober / 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Wir bedanken uns für die Unterstützung:


Sudan: Bürgerkrieg in Darfur

14km Film- und Diskussionsreihe

„Darfur's Skeleton“ (Dokumentarfilm, USA 2009, OmeU, 52 min) von Hisham Haj Omar am Mittwoch, 16. September 2015 um 18:45 Uhr im Filmrauschpalast, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin-Moabit 14km e.V. präsentiert den vierten Filmabend der '14km Film und Diskussionsreihe' 2015: Im Film "Darfur's Skeleton" (arabisch mit englischen Untertiteln) lässt der sudanesische Regisseur Hisham Haj Omar (alias Hajooj Kuka) die Menschen der Region zu den Auswirkungen des Bürgerkriegs in Darfur zu Wort kommen. Am Beispiel der Zerstörung des Kondowa-Waldes werden die Ursachen sowie sozialen und ökologischen Folgen des Darfur-Konfliktes dokumentiert - aus der Sicht der Bürger von Darfur. Im anschließenden Publikumsgespräch mit geladenen Gästen soll der Darfur-Konflikt sowie seine Wirkung auf die heutige Gesellschaft und Politik des Sudans diskutiert werden. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der 1. Etage des Hinterhofs der Kulturfabrik in Berlin Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin. Die Diskussion endet spätestens um 22:00 Uhr. Facebook-Event Filmausschnitt: Links zum Film:  Webseite des Films  Porträt des Regisseurs Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für  Entwicklungszusammenarbeit - gefördert. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: 07. Oktober / 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Die Veranstaltungen widmen sich einem einzelnen Land oder einem spezifischem Thema, um mittels eines aktuellen Films einen künstlerisch-dokumentarischen Einblick zu ermöglichen. Anschliessend wird das Thema in einem offenen Publikumsgespräch mit einer Person aus Berlin mit persönlichen Erfahrungen (Zeitzeuge, Migrationshintergrund) sowie einer Referent/in aus der Wissenschaft intensiv erörtert werden, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen. Wir bedanken uns für die Unterstützung:    


Auf Expedition im Jemen: 14km Film- und Diskussionsabend

„EXPEDITION YEMEN. 126 Degrees in the Shade.“ (Dokumentarfilm, Schweden 2014, OmeU, 58 min) von Mikael Strandberg     am Mittwoch, 26. August 2015 um 18:45 Uhr     im Filmrauschpalast, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin Moabit 14km e.V. präsentiert den dritten Filmabend der '14km Film und Diskussionsreihe' 2015: Den Jemen besser kennen zu lernen ist Thema des 14km-Abends im August. Der Abend beginnt mit dem Film "Expedition Yemen" ('Jemen-Expedition. 52°C im Schatten' - englisch, arabisch, schwedisch mit englischen Untertiteln), in dem Mikael Strandberg das Land mit europäischen Abenteureraugen entdeckt. Er dokumentiert seinen Versuch per Kamel quer durch den Jemen zu reisen und zeigt seine Erfahrungen und Begegnungen in einem Staat, der für westliche Touristen als einer der gefährlichsten der Welt zählt. Im anschließenden Publikumsgespräch mit geladenen Gästen soll das Bild des Jemen durch jemenitische Gäste und wissenschaftliche Expertise verfeinert werden. Neben Einblicken in die Landeskultur werden die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation im Jemen diskutiert. Das Gespräch findet auf deutsch statt. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der 1. Etage des Hinterhofs der Kulturfabrik in Berlin Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin. Die Diskussion endet spätestens um 22:00 Uhr. Facebook-Event Links zum Film: Webseite des Films Informationen des Verleihs Gedanken des Regisseurs   Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit - gefördert. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: 16. September / 07. Oktober / 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Die Veranstaltungen widmen sich einem einzelnen Land oder einem spezifischem Thema, um mittels eines aktuellen Films einen künstlerisch-dokumentarischen Einblick zu ermöglichen. Anschliessend wird das Thema in einem offenen Publikumsgespräch mit einer Person aus Berlin mit persönlichen Erfahrungen (Zeitzeuge, Migrationshintergrund) sowie einer Referent/in aus der Wissenschaft intensiv erörtert werden, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen. Wir bedanken uns für die Unterstützung:          


Kinder im Krieg und auf der Flucht: „Schildkröten können fliegen“

14km Film- und Diskussionsabend

"Schildkröten können fliegen" (Spielfilm, Iran/Irak/Frankreich, 2005, OmU, 98 min) von Bahman Ghobadi am Mittwoch, 22. Juli 2015 um 18:30 im Filmrauschpalast, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin Moabit 14km e.V. präsentiert den zweiten Filmabend der 14km Film und Diskussionsreihe 2015. Wie Kinder Krieg und Flucht erleben, ist Thema unseres kommenden Film- und Diskussionsabends. Wir zeigen den unter anderem mit der Goldenen Muschel (San Sebastian Film Festival 2004) und dem Friedensfilmpreis (Berlinale 2005) prämierten Film "Schildkröten können fliegen" von Bahman Ghobadi auf Kurdisch mit deutschen Untertiteln und in der 35mm-Zelluloid-Fassung. Der Film erzählt die Geschichte des 13-jährigen Satellit, der als Anführer einer Kindergruppe im nordirakischen Grenzland Minen sucht, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, und der vom Krieg traumatisierten Agrin. Kurz vor dem Einmarsch der US-amerikanischen Armee in den Irak begegnen sich die beiden in einem Flüchtlingslager. In dem anschließenden Publikumsgespräch mit geladenen Impulsgebern soll das Gefühlschaos von Kindern während Krieg und Flucht sowie die aktuelle Lage im Nordirak diskutiert werden.   Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der Kulturfabrik in Berlin Moabit statt (Lehrter Straße 35, 10557 Berlin). Die Diskussion endet spätestens um 22:00 Uhr. Facebook-Event Hintergrundinfos zum Film: Filmheft "Schildkröten können fliegen" der BpB Informationen zur politischen Bildung "Naher Osten" Produktionsgesellschaft "Schildkröten können fliegen" Verleihkatalog kurdischer Filme in Deutschland Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit - gefördert. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: 26. August / 16. September / 07. Oktober / 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Die Veranstaltungen widmen sich einem einzelnen Land oder einem spezifischem Thema, um mittels eines aktuellen Films einen künstlerisch-dokumentarischen Einblick zu ermöglichen. Anschliessend wird das Thema in einem offenen Publikumsgespräch mit einer Person aus Berlin mit persönlichen Erfahrungen (Zeitzeuge, Migrationshintergrund) sowie einer Referent/in aus der Wissenschaft intensiv erörtert werden, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen. Wir bedanken uns für die Unterstützung:                


Berber in Nordafrika: Anpassung und Rebellion – Filmvorführung „Azul“

Vergangenen Mittwoch fiel der Startschuss zu unserer diesjährigen 14km Film- und Diskussionsreihe im Filmrauschpalast Moabit. Den Anfang der Reihe machte der Film „Azul“ des tunesischen Regisseurs Wassim Korbi, der selbst zur indigenen Bevölkerungsgruppe der Imazighen (Sg. Amazigh, gewöhnlich „Berber“ genannt) gehört. Im Anschluss gab Abderrahmane Ammar, Berber-Experte, Soziologe an der Humboldt-Universität zu Berlin und freier Journalist, Einblicke in die Amazigh-Kultur und die politische und soziale Situation der indigenen Bevölkerung in Nordafrika. Der Film begleitet die Reise des Regisseurs in das Heimatdorf seines Vaters, in das er sich auf der Suche nach seinen kulturellen Wurzeln begibt. „Azul“ ist die Begrüßungsformel in Tamazight, der Berbersprache, und Sprache ist ein zentrales Thema, das die Berber, die im Film zu Wort kommen, bewegt. Stolz präsentieren sie sich vor den jahrhundertealten Ruinen historischer Bauwerke ihrer Kultur oder aber – im Kontrast dazu – in den verlassenen Straßen heruntergekommener Dörfer. Sie wünschen sich Anerkennung als indigene Bevölkerungsgruppe mit eigener Geschichte, Kultur und Sprache und nutzen die Öffnung des politischen Raums infolge der Revolution 2011, um erstmals diesen Wunsch nach Anerkennung zu artikulieren. Die Geschichte der Berber, die heute in Marokko, Tunesien, Algerien, Libyen und Ägypten leben, ist geprägt von der Vorherrschaft anderer Völker in ihrer Heimat – zunächst der Römer, dann der Araber und später der Franzosen und Italiener. „Anpassung und Rebellion“ seien daher die einzigen Optionen gewesen, die den Berbern unter der Fremdherrschaft offenstanden, erklärte der Soziologe und marokkanische Berber Abderrahmane Ammar, der als Gesprächspartner für die an den Film anschließende Diskussion eingeladen war. Als „freie Menschen“ – so lässt sich der Begriff „Imazighen“ ins Deutsche übersetzen – hätten sie sich jedoch zumeist für die Nicht-Anpassung und den Rückzug in die Gebirgsregionen entschieden, um im Kreis der Familie ihre Kultur zu pflegen und der Unterdrückung durch die Fremdherrscher zu entgehen. Tätowierungen waren eine Form der Rebellion: Die Zeichen und Ornamente, die häufig die Handrücken der Männer schmücken, geben Auskunft über Stammeszugehörigkeit und Religion und galten unter muslimischer Herrschaft als verboten. Heute wählt die Jugend andere Mittel, um ihre Identifikation auszudrücken und sich gegen Diskriminierung zu wehren. Im Film werden junge Männer gezeigt, die sich mit Rapmusik Gehör bei der eigenen Community und der breiten Gesellschaft verschaffen. Grund zur Rebellion gibt es noch immer: In Tunesien wurde unter den Regierungen Bourguibas und Ben Alis eine strikt nationalistische politische Linie verfolgt, die Araber und die arabische Sprache in den Fokus rückte, wie die im Film porträtierten Berber beklagen. Die Berberkultur diente dagegen lediglich als folkloristischer Putz, mit dem sich im Tourismus gut Geld verdienen ließ. Vertreter dieser national-arabischen Einstellung sind heute wieder unter den politischen Entscheidungsträgern ebenso wie Repräsentanten des politischen Islam, die den Berbern teilweise Atheismus vorwerfen oder mit der Rolle der Frau in der Berberkultur nicht einverstanden sind. So beschwört eine junge Tunesierin im Film auch das Bild der „Mère Amazigh“ (die Amazigh-Mutter), in der sie aufgrund ihres Status als freier Frau mit Geschichte und Tradition eine Symbolfigur der politischen Opposition sieht. Tatsächlich klärte Abderrahmane Ammar im anschließenden Gespräch über die starke Stellung der Frau in einigen Berberstämmen auf. Bei den Tuareg beispielsweise werde die Frau im Erbrecht bevorteilt und es sei üblich, dass die Frau ihren Ehemann selbst wählt. In der Diskussion mit den Gästen, unter denen sich auch einige TunesierInnen befanden, ging es im Anschluss hauptsächlich um die aktuelle sozio-politische Lage und die Perspektive in den verschiedenen nordafrikanischen Ländern. Abderrahmane Ammar verdeutlichte, dass gerade in einigen Ländern Bevölkerungsstatistiken tendenziell gefälscht würden, um den wahren Anteil der Berber an der Bevölkerung zu vertuschen und ihnen einen Minderheitenstatus aufzudrücken. Tatsächlich seien die Berber in Marokko jedoch in der Mehrheit, während sie in Tunesien und Libyen etwa die Hälfte der Bevölkerung stellten und in Ägypten etwa 10.000 von ihnen lebten. Rechtlich seien die Berber in Marokko am besten gestellt – dort sind sie seit 2011 politisch anerkannt und ihre Sprache ist Pflichtfach an der Schule. In Algerien sei zwar die politische Anerkennung schon früh erfolgt, jedoch seien die Berber aufgrund von Diskriminierung wirtschaftlich so abgehängt, dass sich in der Kabylei eine Unabhängigkeitsbewegung gebildet habe. Nach der Diskriminierung unter Gaddafi kämpften die Berber in Libyen nun ebenfalls um Anerkennung; in Ägypten werde dieser Kampf hauptsächlich in intellektueller Auseinandersetzung geführt. In Tunesien regt sich nun in der jungen Generation neuer Stolz für die Herkunft und kulturelle Identität. Erst mit einem hohen Bildungsstand und internationaler Erfahrung konnte die Jugend die Scham der Elterngeneration überwinden, die sich der herrschenden Meinung von den dummen „Barbaren“ nicht widersetzte. Wenn auch noch keine Struktur für eine politische Interessenvertretung gefunden wurde, so ist eines der besten Beispiele für das erstarkte Selbstbewusstsein genau dieser Film von Wassim Korbi – „Azul“: Hallo, hier sind wir! Vielen Dank an Abderrahmane Ammar für die interessanten Einblicke und an alle Gäste für ihr Kommen und die anregende Diskussion! Veranstaltungsleitung und Moderation: Andreas Fricke Text: Susanne Kappe Fotos: Silvia Liminiana Organisation: das ehrenamtliche 14km Film Team In der 14km-Filmdatenbank finden Sie weitere Filme zum Thema Amazigh (Berber). Die Internetseite Tlaxcala dokumentiert die Amazigh-Sprache. Vielen Dank an unseren Gast Hamid Behetschi für den Hinweis. Die Gesellschaft für bedrohte Völker führt die Sprachen der Amazigh (Berber, Masiren) in ihrem Geschäftsbericht Nr. 63 (März 2010) auf, Seite 14ff. Deutschsprachiges Amazigh-Forum. Internationales Amazigh-Forum.   Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit – gefördert. Thema der kommenden Veranstaltung sind KINDER des Nahen Ostens im (Bürger-) Krieg und auf der Flucht. 14km präsentiert dazu den mehrfach prämierten Spielfilm "Schildkröten können fliegen" von Bahman Ghobadi (Iran/Irak 2005) im Original (Kurdisch) mit deutschen Untertiteln. Termin: Mittwoch, 22. Juli 2015 ab 18:30 Uhr im Filmrauschpalast Berlin Moabit. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: 26. August / 16. September / 07. Oktober / 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Wir bedanken uns für die Unterstützung:    


Amazigh (Berber) in Tunesien: AZUL

14km Film- und Diskussionsabend

 "AZUL" (Dokumentarfilm, Tunesien, 2013, OmeU, 43 min) von Wassim Korbi am Mittwoch, 24. Juni 2015 um 18:30 im Filmrauschpalast, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin Moabit 14km e.V. präsentiert den ersten Filmabend der 14km Film und Diskussionsreihe 2015. Thema des Abends ist die indigene Kultur der Amazigh (Berber) in Tunesien sowie deren Stellung als Minderheit in der tunesischen Gesellschaft. 14km zeigt den tunesischen Dokumentarfilm "AZUL" von Wassim Korbi im Original (arabisch, französisch, tamazigh) mit englischen Untertiteln. Der Regisseur beschreibt seinen persönlichen Weg in das Heimatdorf seines Vaters, in dessen Umgebung die Kultur der Amazigh noch sichtbar und lebendig ist. Korbi ermöglicht einen Einblick in die Kultur und in die Lage der Amazigh in Tunesien bis Juni 2013. Im Anschluss folgt ein offenes Publikumsgespräch, um Eindrücke und Informationen zur Kultur der Amazigh (Berber) und deren politisch-sozialer Lage im heutigen Tunesien zu vertiefen. Dazu sind eingeladen: Khouloud Madhaoui (Amazigh, Filmemacherin) und Abderrahmane Ammar (Berber-Experte, Soziologe an der Humboldt-Universität zu Berlin; freier Journalist). Das Gespräch findet voraussichtlich überwiegend auf Englisch statt. Die Teilnahme ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Veranstaltungsort ist der Filmrauschpalast in der Kulturfabrik in Berlin Moabit statt (Lehrter Straße 35, 10557 Berlin). Die Diskussion endet spätestens um 21:30 Uhr. Facebook-Event Die 14km Film- und Diskussionsreihe wird 2015 mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit - gefördert. Weitere Film- und Diskussionsabende sind an folgenden Terminen in Planung: 22. Juli / 26. August / 16. September / 07. Oktober / 28. Oktober / 18. November / 9. Dezember Die Veranstaltungen widmen sich einem einzelnen Land oder einem spezifischem Thema, um mittels eines aktuellen Films einen künstlerisch-dokumentarischen Einblick zu ermöglichen. Anschliessend wird das Thema in einem offenen Publikumsgespräch mit einer Person aus Berlin mit persönlichen Erfahrungen (Zeitzeuge, Migrationshintergrund) sowie einer Referent/in aus der Wissenschaft intensiv erörtert werden, immer auch mit Bezug zu Nord-Süd-Verhältnissen. Wir bedanken uns für die Unterstützung:    


“ReliXchange”-Projekt erfolgreich abgeschlossen – Materialien veröffentlicht

Ende Dezember 2014 schlossen 14km e.V. und die ägyptische NGO „New Horizon“ das Projekt „ReliXchange – ein interreligiöser Jugendaustausch zwischen Deutschland und Ägypten“ erfolgreich ab. Im Zuge des Projekts wurden diverse Bildungsmaterialien entwickelt, die 14km als freie Bildungsressourcen zur Verfügung stellt. Ein Doku-Video zeigt zudem die schönsten Momente des Austauschs. “Don’t cry because it is over, smile because it happened” (Dr.Seuss) – mit diesem Satz eröffneten die jugendlichen Teilnehmenden des “ReliXchange” ihren letzten Blogeintrag über das Projekt. Insgesamt zehn Programmtage lang dokumentierten sie ihre gemeinsamen Erlebnisse in Berlin und Kairo. Während dieser Zeit erlebten die 10 Deutschen und 10 Ägypter/innen zwischen 18 und 26 Jahren Religion und Kultur in Deutschland und Ägypten. Sie lernten jeden Tag etwas Neues über die sogenannten abrahamitischen Religionen (oder auch Buchreligionen) und beschäftigten sich mit der Situation und Stellung dieser Religionsgemeinschaften in den beiden Ländern. Insbesondere machten sie sich Gedanken über das Verhältnis zwischen religiösen Minderheiten und Mehrheiten – darüber, wie es ist und darüber, wie es sein sollte –, über religions- und kulturbezogene Diskriminierung und Unterdrückung, und darüber, wie Religion auch immer mit Staat, Individuum und Gesellschaft auf vielfältige Weise verknüpft ist. Ein intensives Programm mit innovativen Methoden Das Programm beinhaltete zahlreiche Führungen durch religiöse Stätten in beiden Ländern (z.B. die Zitadelle in Kairo und die Synagoge am Fraenkelufer in Berlin), Diskussionsrunden mit Expert/innen zu verschiedenen Themen (z.B. zu Frauen im Islam oder den Bahá’í als religiöse Minderheit in Deutschland), einen Besuch im Berliner Anne-Frank-Zentrum und natürlich vielen Diskussions- und Reflektionseinheiten. Ein besonderer Fokus lag jedoch auf kreativ-künstlerischen Methoden. So wurde intensiv mit Methoden des „Theaters der Unterdrückten“ nach Augusto Boal gearbeitet, es fand eine GPS-Bildungstour durch Berlin sowie eine Medienanalyse religiöser Popkultur statt, ein Hip-Hop-Workshop widmete sich dem Thema Religion und Toleranz, in einem Foto-Essay beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Religion im öffentlichen Raum in Berlin und Kairo, und in einer Bildergeschichte wurden interreligiöse Beziehungen thematisiert. Veröffentlichung verschiedener freier Bildungsmaterialien Dabei entstanden unterschiedliche Produkte, die auch anderen als Inspiration dienen können, sowie freie Bildungsmaterialien, die für weitere interreligiöse Projekte verwendet werden können. Neben der gelungenen Video-Doku über den „ReliXchange“ soll an dieser Stelle besonders auf den „Methodenkasten internationale interreligiöse Jugendarbeit“ hingewiesen werden, der auf Deutsch, Englisch und sogar Arabisch verfügbar ist und auf der 14km-Webseite zum Download bereitsteht. Die im Projekt entwickelte und erfolgreich getestete GPS-Bildungsroute „Religion in Berlin“ durch Berlin-Mitte ist ebenfalls auf Deutsch und Englisch frei zugänglich und verwendbar. Zusätzlich hat unser Kooperationspartner 1219 e.V. eine weitere interreligiöse Bildungsroute durch Berlin-Südwest erstellt – auch diese steht auf Deutsch und Englisch zur freien Verfügung. Das „Quiz der Religionen“ (auf Englisch) bietet einen unterhaltsamen Einstieg in das Thema der abrahamitischen Religionsgemeinschaften im deutschen Kontext und wurde von der ReliXchange-Gruppe mit Begeisterung gespielt. Der „ReliXchange“-Song „Believe in yourself“ wurde in einem Hip-Hop-Workshop mit Amin Saleh von Rap4Respect kreiert – darin drücken die Teilnehmenden ihre Gedanken und Wünsche zum Thema Religion und Toleranz aus. Der interreligiöse Dialog geht weiter... Für 14km - The shortest distance between North Africa and Europe e.V. und die ägyptische Partnerorganisation „New Horizon Association for Social Development“ (Kairo) war das Austauschprojekt „ReliXchange“ ein großer Erfolg. „Es hat uns sehr froh und stolz gemacht, zu sehen, wie wunderbar offen und interessiert die Teilnehmenden aus Deutschland und Ägypten aufeinander zugegangen sind, und was sich in den zwei Wochen für Freundschaften aufgebaut haben“, so die Projektleiterin Dr. Anja Gebel (14km). Die entstandenen Kontakte werden in einer eigenen Facebook-Gruppe weiter gepflegt – die Teilnehmer/innen tauschen sich dort über interkulturelle und interreligiöse Themen aus, alle paar Tage gibt es neue Posts. Für die Zukunft haben die Teilnehmenden im Projekt aber auch konkretere Pläne dafür entwickelt, wie sie sich im Jahr 2015 für Verständnis und Toleranz zwischen Angehörigen unterschiedlicher Religionen und/oder Kulturen einsetzen wollen – z.B. durch Seminare und Diskussionsveranstaltungen an ihrer Uni. ...bei 14km und anderswo Basierend auf dem gelungenen Austausch möchte 14km e.V. dieses Jahr weitere Begegnungsprojekte mit Jugendlichen aus beiden Regionen durchführen. Zwei sind bereits in Planung, die Hoffnungen auf Förderzusagen groß. Gleichzeitig wünscht sich die NGO, dass insbesondere mithilfe der veröffentlichten Materialien auch andere Organisationen und Personen ermuntert werden können, interreligiöse Projekte auf lokaler oder internationaler Ebene durchzuführen. „Wir freuen uns, wenn die Materialien von vielen Interessierten genutzt und weiterverbreitet werden“, so Dr. Gebel. „ReliXchange – ein interreligiöser Jugendaustausch zwischen Deutschland und Ägypten“ fand als Projekt im Rahmen der deutsch-ägyptischen Transformationspartnerschaft statt. Es wurde gefördert durch das Auswärtige Amt, von Brot für die Welt – dem Evangelischen Entwicklungsdienst, sowie aus Mitteln des Programms „Internationale Jugendarbeit“ des Kinder- und Jugendplans des Bundes. Hauptseite: http://14km.org/relixchange/ (deutsch) http://14km.org/relixchange/?lang=en (englisch)


Großer Andrang im Merhaba – zweiter MENA-Netzwerkabend ein voller Erfolg

Bereits zum zweiten Mal richtete das Team von 14km einen Netzwerkabend für Kenner und Interessierte der MENA-Region aus, der diesmal im Restaurant Merhaba in Berlin-Prenzlauer Berg stattfand. Wie schon im Jahr zuvor war das Interesse groß, sich in entspannter Feierabendatmosphäre über berufliche oder ehrenamtliche Projekte und Pläne bezüglich der Region Nordafrika/Naher Osten auszutauschen und sich gegenseitig kennenzulernen. Rund fünfzig Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, NGOs/Vereinen, sozialen Initiativen, Medien, Verwaltung sowie Wirtschaft und Handel fanden am 19. März zusammen, um Inspirationen zu sammeln, Ideen zu diskutieren und Kooperationen anzubahnen. Nach der Begrüßung durch Andreas Fricke, der den Gästen einige der im letzten Jahr von 14km durchgeführten Projekte vorstellte, konnten sich die Anwesenden bei leckeren orientalischen Spezialitäten und einer Fotoshow mit Bildern aus dem 14km Archiv angeregt austauschen. Oud-Spieler Evren Can Kaman sorgte mit seinem Live-Konzert für die passende musikalische Begleitung. Zum Netzwerkabend angemeldet hatten sich u.a. Vertreter/innen folgender Organisationen sowie zahlreiche Einzelpersonen: Action Syria – Tamer Alawan & Friends e.V. Brot für die Welt Stiftung Wissenschaft und Politik Berliner Missionswerk BMW-Stiftung CRISP – Crisis Simulation for Peace e.V. Democracy Reporting International gGmbH DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. Deutsche Welle Deutscher Akademischer Austauschdienst Eurient e.V. Freie Universität Berlin Ghorfa – Arab-German Chamber of Commerce and Industry e.V. Grüne Jugend Klaus Schwarz Verlag OMRAS - Organisation für Menschenrechte in den Arabischen Staaten e.V. Programmbüro Internationale Klimaschutzinitiative Schoolclash e.V. ZMO – Zentrum Moderner Orient Nachdem das Interesse am diesjährigen Netzwerkabend noch deutlich größer war als beim ebenfalls erfolgreichen letzten Mal, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir den nächsten 14km-MENA-Netzwerkabend organisieren werden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Gästen für ihr Kommen! Organisation (14km): Andreas Fricke, Anja Gebel, Caroline Bunge, Evin Kücükali, Helena Burgrova, Houssein Ben Amor, Pauline Trueck, Premek Zboncak, Sama Younes und Steffen Benzler. Fotografie (14km): Caroline Bunge


14km and closer – MENA-Netzwerkabend – Donnerstag, 19.03.15 ab 18.30 Uhr

EINLADUNG 14km and closer – MENA-Netzwerkabend mit Oud-Liveauftritt Am 19. März ab 18.30 Uhr im Restaurant Merhaba Greifswalder Straße 4, Berlin-Prenzlauer Berg 14km e.V. lädt Dich/Sie ein zu einem Afterwork-MENA-Netzwerkabend: zum Kennenlernen, Austauschen und Kreativwerden. Hier können sich verschiedenste Menschen treffen, die sich (hauptberuflich oder ehrenamtlich) mit der Region Nordafrika/Naher Osten beschäftigen, und in einem lockeren Rahmen Kontakte für die Arbeit in und mit der Region knüpfen - begleitet von Oud-Spieler Evren Can Kaman. Da wir mit der Veranstaltung eine Plattform für Menschen aus möglichst vielen unterschiedlichen Arbeitsfeldern bieten möchten, freuen wir uns, wenn diese Einladung an Interessierte weitergeleitet wird – z.B. aus Wissenschaft, NGOs/Vereinen, sozialen Initiativen, politischen Stiftungen, Medien, Kunst und Kultur, Politik und Verwaltung, sowie Wirtschaft und Handel. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Die Teilnahme ist frei, aufgrund begrenzter räumlicher Kapazitäten wird jedoch um Anmeldung gebeten – bitte per Email an steffen.benzler@14km.org. Leckeres orientalisches Essen und Getränke können vor Ort erworben werden. Wir freuen uns auf Dein/Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen, das 14km Team


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